Mittwoch ist Wahrheitstag

Fast 1,5 Monate habe ich diesen Tag völlig vernachlässigt. Heute möchte ich euch ein kurzes Update geben: Bin ich überhaupt noch dabei? Wie läuft das Abnehmen? Habe ich vielleicht schon aufgegeben?

Die letzte Frage kann ich ganz klar mit „Nein!“ beantworten. Auch wenn die letzten Wochen schwierige Bedingungen und somit die ersten Hürden in Sachen Stress und Durchhaltevermögen bereithielten.

Urlaube sind immer eine ganz besondere Herausforderung: Man isst sich durch die Nationalgerichte (die nicht immer nur aus Salat und Gemüse bestehen), hat das eigene Fitnessstudio nicht mit im Gepäck und beschäftigt sich mit tausend anderen Dingen – nur nicht mit Kalorienzählen und Essenstabellen. Und wisst ihr was? Das ist auch gut so! Oft habe ich an dieser Stelle betont, dass ich keine Diät mache, sondern meine Ernährung dauerhaft umstellen möchte und so ist es auch: Ich habe mittlerweile verinnerlicht, von welchen Lebensmitteln ich in Zukunft weniger essen möchte und welche für mich als gesunde Sattmacher dienen. Ich zähle aktuell keine Kalorien mehr, sondern entscheide aus dem Bauch heraus (der muss es ja schließlich am besten wissen). Wenn ich im Urlaub ein paar Tage wirklich übers Ziel hinaus geschossen bin, dann habe ich das bewusst gemacht und der Stillstand auf der Waage war keine Überraschung.

Nach dem Urlaub wurde ich dann direkt krank: Noch so eine Ausnahmesituation, in der man nicht unbedingt einen Kopf für gesunde Ernährung hat, sondern seine verschnupfte und hustende Seele auch mal mit Schokolade streicheln möchte. Was ich natürlich gemacht habe – keine Frage. Niemand sollte Soulfood unterschätzen! Trotzdem ist es nicht so eskaliert, wie ich es befürchtet hatte, denn ich dachte eigentlich, ich falle direkt wieder in den alten Trott zurück. Pustekuchen, blöde Waage, das hättest du wohl gerne gehabt!

Und nun? Ich bin nur noch wenige Gramm von meinem nächsten Etappenziel (- 7kg) entfernt. Sportlich bin ich aber nach dem Auskurieren meiner Krankheit noch nicht wieder auf mein altes Level zurückgekehrt. Erschreckend, wie die Kondition nach einer Pause direkt wieder abbaut, wenn man einfach noch kein Supersportler ist.

Für die nächsten Wochen heißt es also: Sportlevel wieder einholen und mit viel Schwung das Etappenziel erreichen! (Und die Gewissheit haben, dass ich doch ganz zufrieden mit dem bisher Erlernten sein kann. Danke, Bauchgefühl!)

Aufgeben heißt, am eigenen Willen gescheitert zu sein.

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