Motivation? Motivation!

Mittwoch ist in Zukunft Wahrheitstag. Die nackte Wahrheit. Schonungslos.

Denn ich gebe es zu: Dieser Blog dient mir egoistischerweise auch als Motivation. Als Motivation zum Abnehmen und einer gesünderen Lebensweise.

Fakt ist, ich bin übergewichtig. Fakt ist auch, ich möchte das ändern. Ich fühle mich schon länger nicht mehr wohl und ich habe bisher nichts ernsthaft dagegen unternommen. Klar, ich weiß natürlich wie man theoretisch abnimmt. Aber habe ich es in der Vergangenheit getan? Nö. Meine letzte Abnehm-Wette endete darin, dass ich am Ende 2kg mehr auf den Rippen hatte. Ein voller Erfolg.

Falls ihr jetzt aber hier einen absoluten Motivationsschub für euch vermutet, dann muss ich euch wahrscheinlich enttäuschen. Ich weiß nicht, wann es mir wirklich bewusst geworden ist oder wann ich beschlossen habe etwas gegen mein steigendes Gewicht zu unternehmen. Ich vergleiche das gerne mit Rauchern: Die wissen auch, dass Zigaretten nicht gesundheitsfördernd sind, sie ihrer Umwelt wahrscheinlich sogar schaden oder sie haufenweise Geld verbrennen. Aber wie heißt es so schön? Es muss einfach „Klick“ machen. Und das hat es bei mir. Zum Glück sehr laut, damit sogar ich Faulpelz das schnalle.

Und wie soll das mit dem Abnehmen nun laufen? Ich halte für mich persönlich nichts von Low-Carb, FDH, kein Essen mehr ab 18:00 Uhr, Salat als Hauptnahrungsmittel oder ähnlichen Einschränkungen, die mir schon beim Schreiben die Lust aufs Abnehmen verderben. Das bin einfach nicht ich und so schaffe ich es keinen Tag, an der gesünderen Lebensweise Gefallen zu finden und diese auch langfristig zu verinnerlichen. Ja, ich bin manchmal gerne faul. Ja, ich greife auch gerne mal in eine Chips-Tüte. Und ja, mich macht ein Salatblatt zum Mittag einfach nicht satt. Ich möchte mich zusammenreißen, aber nicht verzichten, ein gutes Maß finden, aber nicht hungern. Und Sport treiben. Mein Fitnessstudio ist nur wenige Schritte von meiner Wohnung entfernt – keine Ausrede mehr für den Sportmuffel in mir.

Euch erwartet also in Zukunft jeden Mittwoch ein Fazit der vergangenen 7 Tage: Was lief gut, was nicht? Welche Sporteinheiten habe ich durchgezogen und an welchen bin ich gescheitert? Ich werde mich außerdem in regelmäßigen Abständen auf die Waage stellen und euch an meinen Meilensteinen teilhaben, denn:

Aufgeben heißt, am eigenen Willen gescheitert zu sein.

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